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2003
Festival-Rückblick
Von Franz Liszt stammt der bemerkenswerte Satz: "Über dem Künstler steht die Kunst." Im übertragenen Sinne diesem Motto entsprechend lag die Essenz des Festivals "Raritäten der Klaviermusik" in dem außergewöhnlichen Programm begründet und dessen Lektüre das Herz jeden wahren Klavierliebhabers höher schlagen lassen konnte. Mittlerweile gibt es unter diesen wohl nur wenige, deren Neugier davon unberührt geblieben ist, wie die nahezu (über)ausverkaufte Festivalwoche der beiden letzten Jahre gezeigt hat. So ging der "Geheimtipp, der längst keiner mehr ist" (Radio Bremen) vom 15. - 23. August 2003 zum 17. Mal im Schloss vor Husum über die Bühne, diesmal mit folgenden Protagonisten am Klavier - die Programme der Konzertabende können Sie mit Klick auf die Namen noch einmal verfolgen:
Die Matinee (So., 17. 08.) wie auch die kleine Ausstellung im Foyer warf ein Licht auf den dänischen Komponisten Rued Langgaard, dessen Musik – zu Lebzeiten verkannt – heute wieder neu gehört und bewertet wird. Nicht zuletzt, denn gleich zu Beginn des Festivals, stand mein Beitrag zur 400-Jahr-Feier Husums: eine `Hommage à Theodor Storm` (Fr., 15. 08.) und darüber hinaus eine Entdeckung faszinierender Klavierlieder der vorvorigen Jahrhundertwende.
Gedankt sei all denen, die es – als öffentliche Institution oder Privatperson – weiterhin sinnvoll fanden, dieses Festival finanziell zu unterstützen: dem Kreis Nordfriesland als Veranstalter, dem Kultusministerium in Schleswig-Holstein, den Mitgliedern des Fördervereins "Raritäten der Klaviermusik", der Nord-Ostsee Sparkasse, der Schleswag AG, der Stadt Husum, der Tourismus- und Stadtmarketing GmbH und der Wyker Dampfschiffsreederei.
Auf eine ertragreiche wie auch schöne Festivalwoche blickt – mit Ihnen, sofern Sie dabei gewesen sind – zurück
Ihr
Peter Froundjian
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